
Heiligenhaus. Den Kurs „Malen und Zeichnen für Menschen mit Behinderung“ gibt es seit 15 Jahren bei der Volkshochschule. Das war Thema beim letzten Heiligenhauser Erzählcafé. Im Anschluss daran wurde eine Ausstellung mit Werken, die in der Kursarbeit entstanden sind, eröffnet.
Seit mehr als 15 Jahren wird im Rahmen des Kurses an der Volkshochschule gemeinsam gemalt, gezeichnet und gestaltet. Nun erhalten die Werke der Teilnehmenden eine besondere Bühne: Eine Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer Arbeiten und macht sichtbar, mit wie viel Kreativität, persönlichem Ausdruck und Freude am künstlerischen Gestalten in dem Kurs gearbeitet wird.
Bei der Ausstellungseröffnung standen vor allem die Künstlerinnen und Künstler selbst im Mittelpunkt. Ihre Bilder erzählen ganz unterschiedliche Geschichten und zeigen zugleich, wie vielfältig die Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks sind. Farben, Formen, Material und Motive werden auf individuelle Weise eingesetzt. Jedes Werk trägt dabei die persönliche Handschrift und zeigt die Entwicklung der Künstlerin und des Künstlers.
Für die Teilnehmenden war die Ausstellungseröffnung dabei ein ganz besonderer Moment. Laura Jüngst, komm. VHS-Direktorin, dankt den Künstlerinnen und Künstlern für ihren Mut, ihre Werke auszustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Jahres in den Räumlichkeiten der VHS Velbert/Heiligenhaus, Raum 11, Südring 159 in Heiligenhaus zu sehen. Interessierte sind eingeladen, die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler zu entdecken.

