Das Feuer im Mähdrescher griff schnell auf das Feld über. Foto: Feuerwehr

Am Samstag,  4. Juli, wurde die Feuerwehr Mettmann gegen 16 Uhr durch die Kreisleitstelle nach Obmettmann alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache war während Mäharbeiten ein Mähdrescher auf einem Feld in Brand geraten.


Der Fahrzeugführer und mehrere Helfer versuchten zunächst, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Trotz dieses schnellen Eingreifens konnte eine weitere Brandausbreitung jedoch nicht verhindert werden.

Die Feuerwehr setzte zwei Trupps unter Atemschutz mit Löschrohren zur Brandbekämpfung ein. Ein Trupp konzentrierte sich auf die Brandbekämpfung am Mähdrescher, während der zweite Trupp mit spezieller Ausrüstung die Ausbreitung des Feuers auf die umliegende Vegetation bekämpfte.

Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer auf das angrenzende Kornfeld übergegriffen. Betroffen war eine Fläche von rund 400 m².

Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung vor Ort erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und ließ weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle nachalarmieren.

Mittels zweier Löschgruppenfahrzeuge (LF20-KatS) sowie eines Schlauchwagens (SW2000) wurde eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufgebaut. Das Löschwasser musste hierzu aufwendig von der Elberfelder Straße bis zur Einsatzstelle gefördert werden. Während des Aufbaus der Wasserversorgung stellten zwei Tanklöschfahrzeuge die Löschwasserversorgung sicher.

Zusätzlich unterstützten zwei Landwirte die Einsatzmaßnahmen mit ihren Grubbern. Durch das gezielte Umbrechen des Bodens konnte eine weitere Ausbreitung des Flächenbrandes wirksam verhindert werden.

Mit vereinten Kräften könnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, heißt es von der Feuerwehr.

Insgesamt war die Feuerwehr Mettmann mit 45 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen rund vier Stunden im Einsatz. Während der laufenden Einsatzmaßnahmen stellten weitere Einsatzkräfte den Grundschutz für das Mettmanner Stadtgebiet auf der Feuer- und Rettungswache sicher.