Ein 17-Jähriger stellt sich nach einem Messerangriff auf einen 20-Jährigen selbst der Polizei. (Symbolbild)
Ein 17-Jähriger stellt sich nach einem Messerangriff auf einen 20-Jährigen selbst der Polizei. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Hamm/Dortmund (dpa/lnw) – Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen 20-Jährigen in Hamm hat sich der mutmaßliche Angreifer der Polizei gestellt. Der 17-Jährige sitze jetzt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten.


Der 20-Jährige sei dank einer schnellen Notoperation außer Gefahr. Er sei dem Tod aber nur knapp entkommen – auch, weil ein Krankenhaus in direkter Nähe des Tatortes war, sagte Staatsanwalt Henner Kruse.

Vorangegangen war laut Polizei ein Streit am frühen Donnerstagmorgen (1.10.) zwischen zwei Gruppen – laut Kruse aus nichtigem Anlass. Die Polizei habe eingegriffen und Platzverweise erteilt. Auf dem Heimweg sei der 20-Jährige allein auf die Gruppe des 17-Jährigen getroffen. Dabei soll der 17-Jährige dem Älteren ins Bein gestochen haben. Das Opfer sei mit letzter Kraft «im Vollsprint» ins Krankenhaus gelaufen.