Ein Banner mit der Aufschrift «Burn Capitalism not Fossil Fuels» ist an einem Seil im Klimacamp befestigt. (Archivbild)
Ein Banner mit der Aufschrift «Burn Capitalism not Fossil Fuels» ist an einem Seil im Klimacamp befestigt. (Archivbild) Foto: Thomas Banneyer/dpa

Hamm (dpa/lnw) – Zahlreiche Klimaaktivisten werden ab heute in einem Klimacamp in Hamm erwartet. Die Polizei rechnet mit einer vierstelligen Teilnehmerzahl für das Protestcamp, das sich gegen den geplanten Bau neuer Gaskraftwerke richtet. Der Aufbau der großen Zeltstadt läuft bereits seit mehreren Tagen, ab Mittwoch gibt es auch zahlreiche Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden. Unterstützt wird das ehrenamtlich organisierte Treffen der Klimaaktivisten von zahlreichen Organisationen der Klima- und Umweltbewegung. 


Am Samstag ist eine Großdemo unter dem Motto «Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen» geplant, zu der Fridays for Future, der BUND, Greenpeace und Campact aufgerufen haben. Zum Abschluss der Kundgebung sollen die Teilnehmer ein riesiges Windrad formen und so ins Guinnessbuch der Rekorde kommen. 

Für die kommenden Tage hat außerdem das Aktionsbündnis Ende Gelände, bekanntgeworden durch seine Blockaden im Rheinischen Braunkohlerevier, große Aktionen zivilen Ungehorsams angekündigt. Die Polizei appellierte daher an die Klimaaktivisten, friedlich und gewaltfrei zu bleiben, und kündigte konsequentes Eingreifen bei Straftaten oder Gefährdung kritischer Infrastruktur an.