
Wuppertal (dpa/lnw) – Die Polizei hat in Wuppertal eine Auseinandersetzung schlichten müssen, an der rund 100 Personen beteiligt waren. Dabei sei ein Beamter durch einen Faustschlag leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Mehrere Personen seien in Polizeigewahrsam genommen worden.
Auslöser sei am Sonntagabend ein Streit zwischen einer schwangeren 27-jährigen Frau und vier jungen Männern gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Nachdem die Männer die Frau angehupt hätten, sei diese aus ihrem Auto gestiegen und habe die Männer zur Rede gestellt. Der Streit sei eskaliert und die jungen Männer hätten die schwangere Frau zu Boden geschubst.
Angehörige und Anwohner mischten sich ein
Daraus habe sich schließlich eine größere Konfrontation entwickelt. «Angehörige und Anwohner wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und mischten sich ein», teilte die Polizei mit. Als die Beamten eintrafen, hätten sich bereits rund 100 Personen gegenübergestanden.
Nach Angaben des Polizeisprechers konnte nicht konkret festgestellt werden, wer auf welcher Seite stand. Die Polizei habe die Lage beruhigen können. «Mehrere weitere Beteiligte mussten zur Verhinderung weiterer Auseinandersetzungen vorübergehend in Gewahrsam genommen werden», teilte die Polizei mit.
Strafanzeigen und weitere Ermittlungen
Gegen die vier Männer, die die Frau zu Boden geschubst haben sollen, seien Strafanzeigen aufgenommen worden. Auch gegen den 28-Jährigen, der den Polizisten geschlagen haben soll, werde weiter ermittelt.
Die 27-jährige Frau sei nach der Auseinandersetzung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, habe aber schnell wieder entlassen werden können.
