34 Objekte in Nordrhein-Westfalen wurden durchsucht. (Archivbild)
34 Objekte in Nordrhein-Westfalen wurden durchsucht. (Archivbild) Foto: David Inderlied/dpa

Gütersloh/Bielefeld (dpa/lnw) – Nach Ermittlungen zu Betrug mit Fahrzeugkrediten hat die Polizei Gütersloh am Donnerstag drei Hauptverdächtige festgenommen. Vorausgegangen waren laut Mitteilung Durchsuchungen von 34 Objekten in Nordrhein-Westfalen. Dazu waren zum Teil auch Spezialkräfte mit ausgebildeten Banknotenspürhunden in den Kreisen Gütersloh, Warendorf, Herford, Lippe, Minden, Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Bielefeld und Köln im Einsatz.


Die Hauptverdächtigen im Alter zwischen 37 und 45 Jahren wurden in Rheda-Wiedenbrück, Herford und Detmold vorläufig festgenommen und sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Die Tätergruppe war laut den Ermittlungen bundesweit aktiv und hat drei Banken und zahlreiche getäuschte Kreditnehmer geschädigt. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld machten die Täter dabei eine Beute von rund 2,1 Millionen Euro.

Auch Ermittlungen gegen Autohäuser

Ermittelt werde auch gegen weitere Tatverdächtige und vier Autohäuser in Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Halle/Westfalen und Herford. Neben den geplanten Festnahmen wurde für einen 35-jährigen Tatverdächtigen ebenfalls Untersuchungshaft beantragt, weil bei ihm eine große Menge Drogen gefunden wurde.

Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Beweismaterial, Waffen, Munition, hochwertige Fahrzeuge, Schmuck und hohe Bargeldsummen sicher.