
Oberhausen (dpa/lnw) – Die Entschärfung einer Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird heute mehrere Bahnverbindungen beeinträchtigen. Betroffen sind nach Angaben der Stadt zwei ICE- sowie drei Regionalexpress-Linien. Demnach wird es voraussichtlich zu Einschränkungen auf folgenden Linien kommen:
- RE 19 Arnheim/Düsseldorf
- RE 49 Wesel/Langenberg
- RE 5 Koblenz/Wesel
- ICE 220 und 225 von und nach Amsterdam.
Nachdem die eigentlich für 10.00 Uhr avisierte Entschärfung aufgrund technischer Vorarbeiten verschoben wurde, soll der Blindgänger jetzt nach Angaben der Stadt gegen 13.00 Uhr unschädlich gemacht werden.
Laut Zuginfo NRW wird die Strecke zwischen Oberhausen-Sterkrade und Oberhausen Hauptbahnhof zwischen 12.30 und 14.00 Uhr gesperrt. Die Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Bahn forderte die Fahrgäste auf, ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt noch einmal zu überprüfen.
Was Anwohner wissen müssen
Der Blindgänger war bei Bauarbeiten entdeckt worden und soll am Mittag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden. Innerhalb des Gefahrenbereiches von 300 Metern um die Fundstelle im Bereich Grafenbusch müssen 37 Personen ihre Wohnungen im Sperrbereich verlassen. Auch an Straßen werden Sperrungen eingerichtet.
Bettlägerige, kranke und gebrechliche Personen, die ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können, haben die Möglichkeit, einen Krankentransport der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 anzufordern. Für weitere Informationen ist eine Bürgerhotline unter der Rufnummer 825-2254 zu erreichen. Aktuelle Informationen über den weiteren Verlauf erfolgen auf der städtischen Homepage www.oberhausen.de sowie in den sozialen Netzwerken.
