Dortmund (dpa) – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund wird wohl gegen den SC Freiburg wieder auf Torjäger Serhou Guirassy bauen können. Nach einer leichten Gehirnerschütterung und einigen Tagen Trainingspause ist der Guineer laut Trainer Niko Kovac inzwischen «wohlauf». Der 30-Jährige war beim 1:2 am vergangenen Wochenende bei der TSG Hoffenheim mit Ozan Kabak zusammengeprallt. «Er hat heute wieder mit der Mannschaft trainiert», sagte Kovac.
Sicher ausfallen wird dagegen weiter Karim Adeyemi aufgrund muskulärer Probleme. Kovac rechnet allerdings sowohl bei ihm als auch bei den am Knie verletzten Felix Nmecha und Niklas Süle noch in dieser Saison jeweils mit einem Comeback.
Kovac rechnet nicht mit Freiburger Müdigkeit
Obschon die Dortmunder bereits an diesem Wochenende die Champions-League-Qualifikation perfekt machen können, steht laut Kovac in den noch ausstehenden vier Saisonspielen einiges auf dem Spiel: «Wir müssen mehr leisten als in den letzten beiden Spielen. Der letzte Eindruck würde sonst stehen bleiben.» Die vergangenen beiden Spiele hatte der Bundesligazweite verloren.
Trotz der Freiburger Belastung angesichts des am Donnerstag verlorenen Pokalfights nach Verlängerung (1:2) beim VfB Stuttgart rechnet der BVB-Coach mit einem hart kämpfenden Gegner am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). «Das ist eine total fitte Mannschaft. Die werden wieder über 90 Minuten Vollgas geben. Wir werden uns strecken müssen», meinte Kovac.

