Aus und vorbei mit der Liebe: In NRW hat die Zahl der Scheidungen zugenommen. (Symbolbild)
Aus und vorbei mit der Liebe: In NRW hat die Zahl der Scheidungen zugenommen. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Eheleute aufgepasst, im sprichwörtlichen «verflixten siebten Jahr» droht tatsächlich Gefahr: Bei knapp 31.000 Ehepaaren, die sich 2025 in Nordrhein-Westfalen haben scheiden lassen, erfolgten die meisten Scheidungen nach sieben Ehejahren (5,7 Prozent). Es folgen im Ranking laut Statistik Eheauflösungen nach acht und sechs Jahren, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. 


Wieso sich die Scheidungen in diesem Zeitkorridor so häufen, erklärt die Statistik nicht. Erfasst wurden die Meldungen der Familiengerichte zu rechtskräftigen Urteilen in Ehesachen. Gesetzliche Voraussetzung für eine Scheidung ist ein vorangegangenes Trennungsjahr.

Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Scheidungen um 4,2 Prozent gewachsen. Sie stieg das zweite Jahr in Folge leicht an. Zuvor war sie kontinuierlich von gut 46.000 im Jahr 2008 auf etwas mehr als 29.000 im Jahr 2023 gesunken. Scheidungen gingen in NRW im vergangenen Jahr in etwas mehr als der Hälfte der Fälle von den Frauen aus. Fast die Hälfte der geschiedenen Ehen war kinderlos.