Blombergs Topspielerin Nieke Kühne (vorn) ist Meisterin und «Spielerin der Saison». (Archivbild)
Blombergs Topspielerin Nieke Kühne (vorn) ist Meisterin und «Spielerin der Saison». (Archivbild) Foto: Marijan Murat/dpa

Blomberg (dpa/lnw) – «Oh, wie ist das schön» und «Simply the Best» schallte es durch die Sporthalle an der Ulmenallee. Die Handballerinnen der HSG Blomberg-Lippe sind zum ersten Mal deutscher Meister. Im dritten und entscheidenden Spiel der Finalserie besiegte das Team von Trainer Steffen Birkner in eigener Halle den Pokalsieger Borussia Dortmund mit 30:26 (13:12). Unter Feuerfontänen streckten sie den Meisterpokal in die Höhe. 


«Wir haben die Halle abgerissen», sagte beim Streamingdienst «Dyn» die Topspielerin Nieke Kühne. Die 21-Jährige war wenige Tage zuvor von den Trainerinnen, Trainern und Teamkapitäninnen der Bundesliga zur «Spielerin der Saison» gewählt worden. «Wir haben es mal verdient», sagte Kühne. In der vergangenen Saison hatte man die Finalserie 0:2 gegen Ludwigsburg verloren.

«An der Ulmenallee ist alles ganz besonders»

Den Meistertitel hatte zuvor viermal nacheinander die SG BBM Bietigheim gewonnen, 2025 unter dem neuen Namen HB Ludwigsburg. Wegen finanzieller Probleme zog sich der Club vor der Saison aber zurück. Diese Lücke nutzte Blomberg-Lippe nun zum umjubelten ersten Triumph der Vereinshistorie.

«An der Ulmenallee ist alles ganz besonders», sagte Kühne. Die HSG hat in dieser Saison alle Bundesliga-Heimspiele gewonnen. «Zu wissen, wie lange wir hier nicht mehr verloren haben, das hat uns so viel Energie gegeben.»