Nur zwei Tage nach dem Ertrinken einer Jugendlichen in der Erft musste die Feuerwehr Grevenbroich im Bereich des sogenannten Flutgrabens erneut einen Leichnam aus dem Wasser bergen.
Nur zwei Tage nach dem Ertrinken einer Jugendlichen in der Erft musste die Feuerwehr Grevenbroich im Bereich des sogenannten Flutgrabens erneut einen Leichnam aus dem Wasser bergen. Foto: Feuerwehr Grevenbroich

Grevenbroich (dpa) – Nur zwei Tage einem tödlichen Badeunfall in der Erft in Grevenbroich hat die Feuerwehr dort erneut einen Leichnam aus dem Wasser geborgen. Es handele sich dabei um einen Mann, der wohl schon länger tot gewesen sei, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Wie er ums Leben kam, sei aber noch unklar. Ein Paddler hatte zuvor per Notruf gemeldet, dass er möglicherweise einen menschlichen Körper entdeckt habe. 


Der Feuerwehrsprecher sagte, es stehe fest, dass der Fall vom Samstag in keinerlei Zusammenhang mit dem jüngsten Unglück ganz in der Nähe stehe. Eine Jugendliche war dort am Donnerstag in Grevenbroich in der Erft ertrunken. Sie war am Nachmittag mit anderen Teenagern in dem Fluss und ging dann plötzlich unter, ohne wieder aufzutauchen. Die anderen aus der Gruppe wählten den Notruf. Strömungsretter und Taucher suchten das Gewässer ab, konnten aber nach knapp zwei Stunden nur noch die Leiche des Mädchens bergen.