
Espelkamp (dpa/lnw) – Archäologen haben am Rand eines Gemeindefriedhofes im ostwestfälischen Espelkamp-Frotheim 3.000 Jahre alte Gräber mit Resten von Scheiterhaufen entdeckt. Allein 13 Urnengräber seien entdeckt worden, die gefundenen Grabgefäße stammten aus der Zeit um 1000 vor Christus, teilte am Montag der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit, der an den Ausgrabungen beteiligt war.
Gefunden worden seien auch Reste von Scheiterhaufen. In der damaligen Zeit hätten sich die Bestattungssitten geändert, Tote seien seitdem verbrannt worden, so der LWL. Dies habe sich in Ostwestfalen erst wieder im frühen Mittelalter geändert.