Hagen (dpa/lnw) – Nach einem schweren Unfall auf der A45 bei Hagen mit fünf Verletzten ermittelt die Polizei wegen eines mutmaßlich verbotenen Autorennens. Auf der Lennetalbrücke war am Dienstag ein 21-Jähriger mit seinem Wagen von hinten in das Auto eines 33-Jährigen geprallt. Der 33-Jährige sei gerade dabei gewesen, einen Lastwagen zu überholen, teilte die Polizei mit. Der 21-Jährige habe noch abgebremst, einen Aufprall aber nicht mehr verhindern können.
Das Auto des 33-Jährigen wurde gegen den Laster geschleudert. Beide Autofahrer wurden laut Polizei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Ehefrau des 33-Jährigen und die beiden Kinder des Paars (1 und 6), die mit im Auto saßen, wurden leicht verletzt. Die vielbefahrene A45 musste in Richtung Frankfurt gesperrt werden, im Nachmittagsverkehr staute sich der Verkehr den Angaben nach auf zwischenzeitlich 18 Kilometern.
Hinweise auf verbotenes Rennen
Während der Unfallaufnahme hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass der 21-Jährige ein verbotenes Rennen gefahren sei, hieß es weiter. Der genaue Hergang müsse noch ermittelt werden. Beide Unfallwagen seien sichergestellt worden.

