
Bergheim (dpa/lnw) – Der Großbrand in einem Gewerbegebiet von Bergheim bei Köln ist nach einem 37-Stunden-Dauereinsatz der Feuerwehr gelöscht. Dies teilte die Feuerwehr Bergheim am Sonntagmorgen mit. An einer Halle hatten aus bislang unbekannter Ursache rund 50 Gitterboxen mit Akkus, Handys und anderem Elektroschrott gebrannt. Die Flammen griffen dann auf eine Industriehalle über.
Die umfangreichen Nachlöscharbeiten hätten sich gelohnt, erklärte ein Feuerwehrsprecher. «Trotz der massiven Brandausbreitung konnten etwa zwei Drittel der Lagerhalle vor den Flammen geschützt und erhalten werden», berichtete er. In der Spitze seien mehr als 120 Einsatzkräfte vor Ort gewesen.
Dicke Rauchschwaden: Autobahn wurde gesperrt
Die Feuerwehr Bergheim wurde dabei den Angaben zufolge von anderen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) unterstützt. Auch die Werkfeuerwehr des Energiekonzerns RWE half mit technischem Gerät.
Wegen starker Rauchentwicklung war die nahegelegene Autobahn 61 zeitweise in Richtung Mönchengladbach gesperrt worden. Der Rauch hatte sich bis weit über die Grenzen des Stadtgebietes verbreitet. Messungen ergaben allerdings keine besorgniserregenden Werte.
