Wegen einer Handgranate vor einem Wohnhaus war die Polizei in Leverkusen im Großeinsatz. (Symbolbild)
Wegen einer Handgranate vor einem Wohnhaus war die Polizei in Leverkusen im Großeinsatz. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Leverkusen (dpa/lnw) – Eine vermeintlich gefährliche Handgranate hat vor einem Haus in Leverkusen zu einem großen Einsatz von Polizei und Sprengstoffexperten geführt. Ein Unbekannter sei beobachtet worden, wie er den Gegenstand in der Nacht zum Sonntag vor dem Gebäude abgelegt habe, teilte die Polizei mit.


Weil eine Gefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, sperrte die Polizei den Bereich ab. Sprengstoffexperten hätten aber schnell Entwarnung geben können. Es habe sich um eine nicht zündfähige Übungshandgranate gehandelt.

Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen gehört das Haus einer wegen zahlreicher Gewalttaten stadtbekannten Großfamilie. Der «Kölner Stadt-Anzeiger» hatte zuerst berichtet.