
Dortmund (dpa) – Auch Niko Kovac hat das Champions-League-Highlight seines Ex-Clubs Bayern München bei Paris Saint-Germain nicht kaltgelassen. «Es gibt zwei Perspektiven. Einmal die Perspektive des Neutralen – sich berieseln lassen. Das war sensationell. Ich muss sagen: Das hat mir gefallen», sagte der aktuelle Trainer von Borussia Dortmund nach dem 4:5-Spektakel im Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag in Paris.
«Wenn du es als Trainer betrachtest: Dann weiß ich nicht, wie meine Pumpe gegangen wäre», sagte Kovac, dem in Dortmund oft zu ergebnisorientierter Fußball vorgeworfen wird. «Fünf Gegentreffer oder vier zu kassieren ist ein bisschen viel», urteilte Kovac weiter. «Aber Spektakel war es. Also fürs Auge sensationell.»
Kovac: Bayern und Paris das «High-End-Produkt» momentan
Für den BVB-Coach sind beide Teams ohnehin aktuell das Nonplusultra in Europa: «Und wir müssen uns nichts vormachen, was das High-End-Produkt momentan ist: Das ist Bayern München, das ist PSG. Und alle anderen Clubs in Europa schauen ganz gespannt zu.»
Kovac war von Sommer 2018 bis November 2019 Trainer der Bayern und gewann mit dem Rekordmeister das Double aus Meisterschaft und Pokal. Schon als Spieler war Kovac mit den Bayern Meister geworden.
