NRW-Umweltminister Oliver Krischer von den Grünen besucht die Einsatzkräfte zur Waldbrandbekämpfung im Hürtgenwald.
NRW-Umweltminister Oliver Krischer von den Grünen besucht die Einsatzkräfte zur Waldbrandbekämpfung im Hürtgenwald. Foto: Federico Gambarini/dpa

Hürtgenwald (dpa) – NRW-Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) hat sich bestürzt über das Ausmaß des Waldbrandes im Hürtgenwald geäußert. «Ich komme ja aus der Region hier, bin hier aufgewachsen und kenne diesen Wald. Und das ist schon bitter, wenn man das hier sieht, was der Brand alles weggefressen hat in einer Dimension, wie ich das nie mir hätte vorstellen können», sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur. 


«Es hat hier immer mal kleinere Waldbrände gegeben, aber das war dann maximal Gartengröße. Und das, was wir jetzt hier sehen, ist schon erschreckend.» Beeindruckend sei, wie schnell und mit welch unglaublichem Einsatz die Feuerwehr, die Polizei, die Bundeswehr, der Forst und viele andere reagiert hätten.

Krischer sagte, man sehe, dass die Wetterextreme immer extremer würden. «Das zeigt eben, die Folgen des Klimawandels treffen uns hier mit voller Wucht.» Nun sei auf der einen Seite wichtig, beim Klimaschutz nicht nachzulassen. Auf der anderen Seite müssten sich die Menschen aber auch darauf einstellen. «Wir müssen mit diesen anderen, viel extremeren Wetterbedingungen umgehen.»

Die Landesregierung habe schon viel in die Waldbrandbekämpfung investiert. Doch die Entwicklung sei dynamisch. «Wir erleben einen Sommer, der noch größere Herausforderungen stellt», betonte der NRW-Umweltminister.