Urs Fischer und Mainz wollen in Köln direkt nachlegen (Archivbild).
Urs Fischer und Mainz wollen in Köln direkt nachlegen (Archivbild). Foto: Torsten Silz/dpa

Mainz (dpa/lrs) – Der 1. FSV Mainz 05 muss zum Rückrundenauftakt beim 1. FC Köln auf Nikolas Veratschnig verzichten. Der linke Flügelspieler wird nach seiner Blessur aus dem Heidenheim-Spiel nicht rechtzeitig fit. Auch Benedict Hollerbach und Nelson Weiper fallen immer noch krank aus. «Dafür steht aber Silas zur Verfügung und das freut mich. Er macht einen guten Eindruck», sagte Coach Urs Fischer vor der Bundesliga-Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky). 


Der 59-Jährige hofft, dass der wichtige Erfolg unter der Woche gegen Heidenheim den «nötigen Push» für die kommenden Spiele geben wird. «Wir können uns aber nicht darauf ausruhen, er kann aber helfen. Ich hoffe, die Selbstverständlichkeit ist ein bisschen zurückgekommen», sagte Fischer. Es sei zwingend notwendig, die Basics auf den Platz zu bringen. Wichtig werde die Frage sein, können wir nachlegen? 

Fischer: «Situation nach wie vor sehr ungemütlich»

Vom Gegner zeigte er sich beeindruckt. Gegen Bayern München hätte der FC sehr gut gespielt. «Es wird ein sehr schweres Auswärtsspiel», betonte der Coach. Die Handschrift des Trainers sei klar zu erkennen, der Fokus liege auf dem Spiel mit dem Ball. «Zwischendrin zocken sie auch ein bisschen», sagte Fischer. Zudem lobte er Kölns Variabilität in den Systemen.

Trotz des kleinen Befreiungsschlages ist Fischer mit Blick auf die Rückrunde Realist. «Die aktuelle Situation ist nach wie vor ungemütlich. Wir konnten uns ein wenig stabilisieren, aber gewonnen ist noch nichts», sagte der Coach. «Morgen steht das 17. Finalspiel an, danach folgen noch 16. Es wird eng bleiben, alles andere nehme ich gern.»