Brennendes Waldstück bei Gummersbach im April. Vor allem das trockene Frühjahr hat zu mehreren kleinen Waldbränden geführt.
Brennendes Waldstück bei Gummersbach im April. Vor allem das trockene Frühjahr hat zu mehreren kleinen Waldbränden geführt. Foto: Berthold Stamm/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Im trockenen Frühjahr ist es in Nordrhein-Westfalen zu mehr kleinen Waldbränden gekommen. In diesem Jahr verzeichneten die Behörden bis zum Stichtag 21. August landesweit 34 Waldbrände, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden 21 Waldbrände verzeichnet. Auch die Waldbrandfläche nahm deutlich zu: Im Vorjahreszeitraum mit einem verregneten Sommer waren nur 1,7 Hektar betroffen. In diesem Jahr waren bis zum 21. August schon 27,1 Hektar betroffen.


Die größeren Brände lagen in diesem Jahr im März (Lindlar-Eicholz 3,5 Hektar) und im April (Overath 2,8 Hektar), wie ein Ministeriumssprecher erklärte. Es habe im Frühjahr 2025 eine ausgedehnte Trockenphase in NRW gegeben. Die Statistik lasse erkennen, dass im Regelfall wenige Hektar Fläche brannten, oft seien es zum Teil Brände auf kleineren Flächen mit weniger als einem Hektar gewesen.