
Köln (dpa) – Nach dem Tod von Ralf Richter sammelt sein Umfeld Spenden für die Familie und ein angemessenes Begräbnis des Schauspielers. Mit seinem Tod stünden seine zwei Kinder und beiden Enkelkinder neben der Trauer auch vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringe, heißt es in dem Spendenaufruf. «Diese finanzielle Belastung kann die Familie nicht allein tragen», so die Initiatoren des Spendenaufrufs.
Richter war am Dienstag im Alter von 69 Jahren gestorben. Als Schauspieler bekannt wurde er durch seine Rolle in Wolfgang Petersens Film «Das Boot». Später verkörperte er immer wieder markante Ruhrpott-Typen, etwa in Komödien wie «Bang Boom Bang» (1999), «Superstau» (1991) oder «Fußball ist unser Leben» (1999).
Sohn teilt Spendenaufruf – und bedankt sich
«Ralf hat über Jahrzehnte viele Menschen erreicht, bewegt und zum Lachen gebracht. Vielleicht können wir ihm und seiner Familie jetzt ein kleines Stück dieser Verbundenheit zurückgeben», schreiben die Initiatoren der Spendenaktion auf der Online-Plattform Gofundme. Innerhalb von rund 15 Stunden waren dort rund 10.000 Euro zusammengekommen.
Richters Sohn Maxwell Richter bedankte sich bei Instagram für die Anteilnahme und Unterstützung. «Jede Spende, jedes Teilen und jede liebe Nachricht bedeutet uns sehr viel», schreibt er zu der Spendenaktion, die Menschen aus dem Umfeld der Familie ins Leben gerufen hätten, um sie «in dieser schweren Zeit zu unterstützen».
Der «Bild»-Zeitung hatte er berichtet, es sei seinem Vater bereits seit längerem sehr schlecht gegangen. Demnach litt er an einer Lungenkrankheit und Herzproblemen und hatte er nach einem Klinikaufenthalt vor mehreren Monaten immer mehr abgebaut.
