Einsatzkräfte konnten die Gefahr durch die Salpetersäure eindämmen.
Einsatzkräfte konnten die Gefahr durch die Salpetersäure eindämmen. Foto: Henning Kaiser/dpa

Krefeld (dpa) – Nach dem folgenschweren Gefahrgutunfall in Krefeld hat die Feuerwehr ihre Warnungen für die Bevölkerung weitgehend aufgehoben. «Die akute Gefahr ist vorüber», schrieben die Behörden in der Warn-App Nina. Allerdings könne in der Stadt weiterhin ein unangenehmer Geruch wahrnehmbar sein – dieser sei aber ungefährlich.


Es sei inzwischen gelungen, 13 Tonnen Salpetersäure aus dem umgestürzten Lastwagen in ein anderes Fahrzeug abzupumpen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Auch die etwa 10 Tonnen Salpetersäure, die durch ein Leck auf die Fahrbahn gelaufen waren, hätten die Einsatzkräfte mit einem Spezial-Saugwagen größtenteils aufnehmen können.

Als Nächstes werde man versuchen, den Lastwagen mit einem Kran aufzurichten und von der Autobahn abzutransportieren.