
Berlin/Köln (dpa) – Der Civis-Medienpreis nennt sich Europas bedeutendster Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt: In diesem Jahr ging der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis an den Oscar-Gewinnerfilm «Ein Nobody gegen Putin» von David Borenstein und Pawel Talankin.
Darin geht es um einen Lehrer in Putin-Russland, der den Glauben an das militarisierte Schulsystem verliert. Neben dem «Civis Top Award» holte die bei Arte zu sehende Produktion auch den «Civis Video Award Information».
Den Publikumspreis «Civis Cinema Award» erhielten der Regisseur Marcus H. Rosenmüller und der Produzent Robert Marciniak für den Kinofilm «Extrawurst», in dem Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardım und Friedrich Mücke mitspielen. Es geht um einen Tennisverein und den Grill-Clash für das einzige muslimische Mitglied.
Die Civis-Preisverleihung (Moderation: Mona Ameziane) fand am Montag im Rahmen der re:publica 26 in Berlin statt. Ab diesem Mittwoch (20. Mai) ist sie in der ARD-Mediathek abrufbar.
Es gibt auch lineare TV-Termine: zum Beispiel am Donnerstag um 00.50 Uhr im Ersten, am Freitag um 10.00 Uhr im WDR Fernsehen oder auch am Freitag eine Woche später (29. Mai, 11.40 Uhr) bei 3sat.
Der Civis-Medienpreis wird von der ARD, vertreten durch den WDR, ausgeschrieben. Medienpartner sind ORF, SRG SSR, Arte, 3sat, Deutsche Welle, Deutschlandradio und die Europäische Rundfunkunion (EBU).
