Nach dem Dachstuhlbrand an einer Schule in Paderborn vermutet die Polizei fahrlässige Brandstiftung.
Nach dem Dachstuhlbrand an einer Schule in Paderborn vermutet die Polizei fahrlässige Brandstiftung. Foto: -/Feuerwehr Paderborn/dpa

Paderborn (dpa/lnw) – Ein Feuer in einer Schule in Paderborn geht voraussichtlich auf fahrlässige Brandstiftung zurück. Die Brandermittler der Polizei schließen einen technischen Defekt aus, heißt es in einer Mitteilung. Am Dienstag hatte der Brand des Dachstuhls der Schule nach Angaben der Polizei einen Millionenschaden angerichtet.


Die konkrete Brandursache sei noch offen, so die Ermittler. Welche Folgen das für den Start ins neue Schuljahr in der kommenden Woche hat, ist nach Angaben des Erzbistums Paderborn als Träger ebenfalls noch offen. In erster Linie seien die knapp über 1.000 Schüler des Gymnasiums betroffen. Die Bereiche der Grund- und Realschule mit 205 und 376 Schülern seien unbeschadet. Eltern und die betroffenen Schüler würden umgehend informiert, sobald Informationen zum Schulstart vorliegen, teilte das Erzbistum mit.