Eine Polizistin hat geschossen, nachdem ein Mann einen schusswaffenähnlichen Gegenstand auf Einsatzkräfte gerichtet haben soll. (Symbolbild)
Eine Polizistin hat geschossen, nachdem ein Mann einen schusswaffenähnlichen Gegenstand auf Einsatzkräfte gerichtet haben soll. (Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

Weeze (dpa/lnw) – Eine Polizistin hat in Weeze am Niederrhein zwei Warnschüsse abgegeben. Hintergrund ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass ein Mann am Mittwochabend einen schusswaffenähnlichen Gegenstand auf Einsatzkräfte gerichtet hat. Verletzt wurde niemand. Der Mann wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.


Nach ersten Angaben der Behörden hatte es gegen 19.30 Uhr Hinweise auf eine Person mit einem «waffenverdächtigen» Gegenstand gegeben. Wie die Staatsanwaltschaft später präzisierte, handelte es sich dabei um einen schusswaffenähnlichen Gegenstand.

Bei den Schüssen handelte es sich nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft um Warnschüsse. Wohin sie gingen und wann genau sie abgegeben wurden, sei noch Gegenstand der Ermittlungen.

Was für ein Gegenstand es genau war, wurde ebenfalls noch nicht mitgeteilt. Es sei jedenfalls etwas gewesen, «was den Anschein einer Schusswaffe erweckt hat».