Ein Terrorverdächtiger aus Leverkusen steht vor Gericht. (Symbolbild)
Ein Terrorverdächtiger aus Leverkusen steht vor Gericht. (Symbolbild) Foto: Marius Becker/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Ein 23-Jähriger aus Leverkusen soll sich zu einem Selbstmordanschlag in Syrien bereit erklärt haben. Am Oberlandesgericht Düsseldorf habe der Prozess gegen den Syrer mit der Verlesung der Anklage begonnen, sagte ein Gerichtssprecher. 


Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wirft dem Mann vor, versucht zu haben, Mitglied der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu werden. Der Angeklagte habe über den Messengerdienst Telegram einen Treueeid auf den IS-Kalifen abgelegt in der Annahme, nun IS-Mitglied zu sein. 

Dann habe er erklärt, ein Selbstmordattentat in Syrien verüben zu wollen und konkrete Vorbereitungen für seine Ausreise nach Syrien getroffen. Der Mann befindet sich seit August 2025 in Untersuchungshaft. Bis Ende April sind 21 Verhandlungstage angesetzt.