
Mönchengladbach (dpa) – In einer Sparkassen-Filiale in Mönchengladbach haben Täter mutmaßlich rund 30 Schließfächer aufgebrochen. Zu dem Vorfall soll es während der Öffnungszeiten des Kreditinstituts gekommen sein. Zum möglichen Schaden machte die Bank zunächst keine Angaben. Nach Angaben der Polizei konnten die Täter mit Beute flüchten.
Die Ermittler gingen von zwei Tätern aus. Sie hätten insgesamt 29 Schließfächer aufgebrochen und sich etwa eine halbe Stunde lang in dem Schließfachraum aufgehalten. Insgesamt befänden sich dort 1.700 Schließfächer. Nach Angaben der Sparkasse wurden die Unbekannten während der Tat von Kunden und Mitarbeitern gestört. Der genaue Ablauf war zunächst unklar. Die Polizei veröffentlichte Beschreibungen der beiden Tatverdächtigen und richtete eine Ermittlungskommission ein.
Man arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, erklärte die Sparkasse. «Über weitergehende Erkenntnisse werden wir informieren, wenn solche gesichert vorliegen», erklärte das Kreditinstitut.
Ende 2025 hatte ein großangelegter Einbruch in einer Sparkasse in Gelsenkirchen für Aufsehen gesorgt. Unbekannte brachen dabei mehr als 3.000 Schließfächer auf. Sie waren zuvor über die Tiefgarage in einen Archivraum der Bank und von dort aus mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank eingedrungen.
