
Anröchte/Porta Westfalica (dpa/lnw) – Heftiger Schneefall hat in weiten Teilen Ostwestfalens im Berufsverkehr für rutschige Straßen und viele Unfälle gesorgt. Die Polizei berichtete von unzähligen Blechschäden. Auf der Autobahn 44 zwischen Anröchte und Geseke rutschte ein Autofahrer in ein Polizeiauto und ein Feuerwehrauto, die gerade bei einem Unfall helfen wollten. Verletzt wurde dabei niemand. «Es war ziemlich glatt und verschneit auf der Autobahn», sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahn wurde in Richtung Kassel gesperrt.
Auf einigen Strecken standen Lastwagen quer. «Hier liegt ordentlich Schnee», berichtete die Polizei auch von den Straßen rund um Bielefeld. Autos und Lastwagen kamen unter anderem auf der A2 im Berufsverkehr am Morgen nur langsam voran, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch im Sauerland und in Teilen des Münsterlands blieb Schnee auf den Straßen liegen. Der Winterdienst war im Großeinsatz.
Im Laufe des Vormittags sollen die Schnee-Wolken weiter in Richtung Ruhrgebiet ziehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die allermeisten Regionen aber nur leichten Schneefall von einem bis fünf Zentimetern. Unwetterwarnungen gibt es für Nordrhein-Westfalen nicht.
Die größten Gefahren sehen die Meteorologen im Nordosten Deutschlands. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin warnten sie vor teils extremem Glatteis.
