
Bonn/Düsseldorf (dpa/lnw) – Tausende Menschen sind in Bonn und Düsseldorf angesichts der Situation in Nordsyrien und im Iran zu Demonstrationen geströmt. Im Bonner Hofgarten haben sich nach Angaben eines Polizeisprechers in der Spitze rund 15.000 Demonstranten zu einer pro-kurdischen Kundgebung unter dem Motto «Die Lage in Syrien» versammelt. Die Polizei war laut Mitteilung mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort, «um die Versammlung zu begleiten und zu schützen», hieß es. «Die Versammlung verlief ohne nennenswerte Störungen.»
In Nord- und Ostsyrien kämpfen Regierungstruppen und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle.
Weniger Demonstranten in Düsseldorf
Ebenfalls mit Einsatzkräften vor Ort war auch die Polizei in Düsseldorf, wo erneut für Freiheit im Iran demonstriert wurde. Am vergangenen Wochenende waren fast 20.000 Menschen auf die Straße gegangen und hatten friedlich demonstriert. Mit schätzungsweise 4.500 Demonstrierenden beteiligten sich laut Polizei weniger Menschen an einem Demonstrationszug am Samstag, vom Konrad-Adenauer-Platz zu einer Kundgebung auf der Landtagswiese. Die Kundgebung sollte um 18.30 Uhr enden. Bei Demonstrationen gegen die iranische Regierung hatte es im Januar Tausende Tote gegeben.
