Köln (dpa/lnw) – In der Diskussion um die Rolle von Shootingstar Saïd El Mala beim 1. FC Köln mahnt Trainer Lukas Kwasniok zur Geduld. Der 19 Jahre alte Offensivspieler machte in der Hinrunde mit starken Leistungen auf sich aufmerksam, konnte daran aber nach der Winterpause noch nicht anknüpfen.
«Er ist im Moment vielleicht nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist», sagte Kwasniok am Mittwoch, zwei Tage vor dem Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg. Doch der Trainer warb um Verständnis, denn: «Es ist ja fast unmenschlich, was er geliefert hat.» Trotzdem habe sich die Erwartungshaltung nicht verändert.
Behutsam den Spieler unterstützen
«Man geht davon aus: Er ist so durch die Decke gegangen, das geht jetzt die ganze Zeit so weiter. Doch es hilft natürlich nicht, wenn der Hype so immens wird», kritisierte Kwasniok. «Wir versuchen, behutsam damit umzugehen. Denn natürlich macht das was mit einem. Wir alle haben das nie erlebt.»
Es gilt das Leistungsprinzip
Entscheidend sei nun die richtige Balance. «Wir begleiten ihn, und dabei wird es auch auf die richtige Dosis an Startelf- und Jokereinsätzen ankommen. Und die bekommt er vor allem der Leistung entsprechend», sagte Kwasniok. Denn bei allem Talent, auch für El Mala «gilt wie bei jedem anderen das Leistungsprinzip», betonte der Coach.

