
Dinslaken (dpa) – Die 47-jährige Frau, die am Mittwochmorgen mit ihrem Auto in eine Schülergruppe gefahren ist, trug nach dpa-Informationen ein Gerät zur langfristigen Herz-Überwachung. Sie hatte demnach im Mai vergangenen Jahres wegen einer Ohnmacht bereits einen Verkehrsunfall verursacht. Sie durfte aber laut den Informationen Auto fahren. Die «Bild»-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.
Die Frau hatte am Mittwochmorgen die Kontrolle über ihr Auto verloren und war in eine Gruppe von drei Jungen gefahren, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht im Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasium waren. Zwei der Zwölfjährigen werden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus sterben. Der dritte Junge war nur leicht verletzt.
