Sturmtief Elli hat nach dem Regen wieder kältere Luft ins Land gebracht.
Sturmtief Elli hat nach dem Regen wieder kältere Luft ins Land gebracht. Foto: Henning Kaiser/dpa

Essen (dpa/lnw) – Nach dem Tauwetter am Freitag hat das Sturmtief «Elli» auf seiner Rückseite wieder frostige Temperaturen und Schnee nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Für die Höhenlagen im Sauerland, Bergischen Land und Siegerland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) angesichts der wieder winterlichen Verhältnisse eine Unwetterwarnung herausgegeben. Bis zum Samstagmittag können örtlich laut Prognose bis zu 25 Zentimeter Schnee fallen, wodurch weiter mit Beeinträchtigungen im Straßen- und Bahnverkehr zu rechnen ist.


Die Lage im Straßenverkehr war am frühen Morgen weitestgehend ruhig. Kurz vor 09.00 Uhr wurden insgesamt 30 Kilometer Stau im Land gemeldet. Der Fernverkehr bei der Bahn ist vor allem im Norden Deutschlands weiter massiv gestört, auch mit Auswirkungen auf NRW. Ab 10.00 Uhr am Vormittag soll der Verkehr aus dem Ruhrgebiet und Rheinland in Richtung Norden schrittweise wieder anlaufen. Auf einigen Strecken hat die Bahn die Höchstgeschwindigkeiten auf den Schnellfahrstrecken reduziert, so unter anderem zwischen Frankfurt und Köln. Dadurch komme es laut Bahn zu Verspätungen.

Frost am Wochenende – dann wird es wärmer

Am Samstagmittag ziehen die Schneefälle laut Prognose ab, es wird dann zum Teil klirrend kalt. In der Nacht zum Sonntag kann das Thermometer örtlich auf bis zu minus 14 Grad fallen. Am Sonntag hält der Frost an, in der Nacht zum Montag zieht dann aber von Westen Bewölkung mit Schneefällen auf. Diese gehen in der zweiten Nachthälfte bei steigenden Temperaturen laut Prognose in Regen über. Es wird vor Glatteis gewarnt. In der kommenden Woche sollen die Temperaturen in NRW bei regnerischem Wetter deutlich über dem Gefrierpunkt liegen.