Auch auf dem Rhein müssen die Einsatzkräfte der DLRG immer wieder Menschen retten. (Archivbild)
Auch auf dem Rhein müssen die Einsatzkräfte der DLRG immer wieder Menschen retten. (Archivbild) Foto: Thomas Banneyer/dpa

Köln (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen sind bis Mitte September deutlich mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) registrierte bis zum 15. September 54 Todesfälle – 16 mehr als im Vorjahreszeitraum 2025. Besonders folgenschwer war der Juni mit 22 Todesfällen. Im Vorjahresmonat waren es 12.


Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich in Flüssen. Dort starben 20 Menschen – nach 16 im Vorjahreszeitraum. In Seen stieg die Zahl von 10 auf 18, in Kanälen von 3 auf 10. Hinzu kamen zwei Todesfälle in Schwimmbädern sowie je einer in einem Bach und einem Teich.

Viele jugendliche Opfer

Von den Opfern waren 46 männlich und 7 weiblich, bei einer Person war das Geschlecht nicht bekannt. Auffällig war der Anstieg bei den 11- bis 20-Jährigen: 12 Menschen dieser Altersgruppe ertranken, im Vorjahreszeitraum waren es 5. Bei 13 Opfern fehlte eine Altersangabe.

Bundesweit erfasste die DLRG seit Jahresbeginn 320 tödliche Wasserunfälle nach 328 im Vorjahreszeitraum.