Seniorenunion im Haus der Gatlichkeit, Udo Zimmermann während seines Vortrages, Bild: Alexander Heinz
Seniorenunion im Haus der Gatlichkeit, Udo Zimmermann während seines Vortrages, Bild: Alexander Heinz

Ratingen | Im Haus der Gastlichkeit an der Bruchstraße hatte die Senioren-Union Ratingen am vergangenen Donnerstag zu ihrem Stammtisch eingeladen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Udo Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HRV. Unter der Leitfrage „Was wird aus unserem Bargeld?“ ging es um die Zukunft des Bezahlens, um Gewohnheiten, die sich in den vergangenen Jahren und aktuell verändern und um die Frage, was diese Entwicklung für die Menschen im Alltag bedeutet. Heidelore Brebeck, Vorsitzende der Senioren Union Ratingen, hatte anlässlich des regelmäßigen Stammtischs den Vorsitzenden der Sparkasse zu einem Vortrag eingeladen.


Schnell wurde im Austausch deutlich, wieso das Thema viele Menschen bewegt. Gerade für ältere Menschen steht Bargeld für Kontrolle und Übersicht, für ein Stück Selbstbestimmung. Gleichzeitig werden digitale Bezahlformen im Handel und im täglichen Leben immer selbstverständlicher. Der Vortrag griff diese Spannweite auf, ohne den Blick allein auf Münzen und Scheine zu verengen.

Seniorenunion im Haus der Gatlichkeit, Udo Zimmermann während seines Vortrages, Bild: Alexander Heinz
Seniorenunion im Haus der Gatlichkeit, Udo Zimmermann während seines Vortrages, Bild: Alexander Heinz

Zimmermann ordnete die Diskussion in einen größeren Zusammenhang ein. Der Wandel im digitalen Zeitalter, so die zentrale Botschaft, sei eine gesellschaftliche Entwicklung, die weit über den Zahlungsverkehr hinausreiche. Umgewöhnung betrifft uns alle, beim Einkaufen ebenso wie in Kommunikation, Verwaltung und Arbeitswelt. Auch für ein Haus wie die Sparkasse HRV bringt diese Entwicklung Veränderungen mit sich, etwa in Abläufen, Dienstleistungen und auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so der Vorstandsvorsitzende. Digitalisierung verändert Strukturen, schafft neue Anforderungen und sie treibt Unternehmen, Behörden und Institutionen dazu, ihre Angebote weiterzuentwickeln.

Im anschließenden Austausch wurde ein Punkt besonders häufig betont: Bei aller technischen Entwicklung bleibt die Ansprechbarkeit in Finanzfragen für viele Menschen entscheidend. Gerade bei wichtigen Lebensentscheidungen, bei Unsicherheiten oder bei komplexen Themen zählt das persönliche Gespräch mit einem Spezialisten, der zuhört, erklärt und unterstützt. Diese Erwartung, so wurde es in der Runde zusammengefasst, ist nicht nostalgisch, sondern praktisch. Sie gibt Orientierung in einer Zeit, in der Entscheidungen oft schneller und Prozesse digitaler werden.

Als Fazit ließ sich festhalten: Die Sparkasse HRV erfüllt diesen Wunsch nach persönlicher Beratung. Ein Ansprechpartner in der Filiale ist nach der Einschätzung vieler Teilnehmender weiterhin äußerst wichtig. Udo Zimmermann betonte, dass er diese Meinung teile und dass die Sparkasse HRV auch weiterhin an der persönlichen Beratung und Ansprechpartnern in Filialen vor Ort festhalten werde. Der Termin der Senioren-Union machte damit deutlich, dass Digitalisierung sowohl eine Frage neuer Technik als auch eine Frage von Vertrauen, Zugang und Begleitung ist. Und dabei bleibt die persönliche Nähe in Finanzangelegenheiten weiterhin ein zentraler Wert.