Der neu konstituierte Beirat für Menschen mit Behinderungen bei seiner Sitzung am 5. Februar 2026. In der vorderen Reihe sitzen zwei Mitglieder des Beirats im Rollstuhl Can Kutan, Daniela Buchwald; dahinter Beiratsmitglieder in einer langen Reihe Karin Keune, Karen Tindall, Lisa Großhanten, Nicola Poßberg, Claudia Zenker, Elke Gigante, Kirsten Gerding, Annette van Deenen, Petra Clemens-Keoke, Marc Kronenberger, Andrea Behrens, Madita Stiefken, Sozialdezerent Harald Filip,. Im Hintergrund steht der technische Inklusionsbeauftragte Christoph Eschenbach., Bild: Privat
Der neu konstituierte Beirat für Menschen mit Behinderungen bei seiner Sitzung am 5. Februar 2026. In der vorderen Reihe sitzen zwei Mitglieder des Beirats im Rollstuhl Can Kutan, Daniela Buchwald; dahinter Beiratsmitglieder in einer langen Reihe Karin Keune, Karen Tindall, Lisa Großhanten, Nicola Poßberg, Claudia Zenker, Elke Gigante, Kirsten Gerding, Annette van Deenen, Petra Clemens-Keoke, Marc Kronenberger, Andrea Behrens, Madita Stiefken, Sozialdezerent Harald Filip,. Im Hintergrund steht der technische Inklusionsbeauftragte Christoph Eschenbach., Bild: Privat

Ratingen | Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Ratingen hat sich neu aufgestellt: In seiner konstituierenden Sitzung am 5. Februar 2026 nahm das Gremium offiziell die Arbeit für die kommende Legislaturperiode auf. Damit sind die Grundlagen gelegt, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen in Ratingen weiterhin aktiv zu vertreten – mit klarem Schwerpunkt auf Teilhabe und Barrierefreiheit.


In der Sitzung wählten die Mitglieder den Vorsitz sowie die Stellvertretung und regelten zentrale organisatorische Fragen für die künftige Arbeit. Damit ist der Beirat formell arbeitsfähig und kann seine beratende Rolle gegenüber Politik und Verwaltung wahrnehmen. Als fachliches Gremium versteht sich der Beirat als Stimme der Betroffenen und als Impulsgeber, wenn es um konkrete Entscheidungen und Planungen in der Stadt geht.

Inhaltlich orientiert sich die Arbeit an den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel ist es, gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu stärken und Barrierefreiheit von Beginn an mitzudenken – etwa in der Stadtentwicklung, im sozialen Bereich und bei weiteren kommunalen Vorhaben.

„Uns ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen frühzeitig einbezogen werden und ihre Perspektiven selbstverständlich in Entscheidungen einfließen“, betont die neu gewählte Vorsitzende Kirsten Gerding. Die UN-Behindertenrechtskonvention sei dabei eine wichtige Leitlinie: Teilhabe sei ein Menschenrecht und „kein freiwilliges Extra“.

Für die Startphase setzt der Beirat auf einen strukturierten Aufbau und den engen Austausch mit Stadtverwaltung, Politik sowie relevanten Akteurinnen und Akteuren. Konstruktiver Dialog und sachorientierte Zusammenarbeit sollen die Grundlage dafür bilden, dass Beteiligung wirksam und praxisnah gelingt. In den kommenden Monaten will sich das Gremium schrittweise in laufende Themen einarbeiten und seine Schwerpunkte weiterentwickeln. Kontakt: info@beirat-ratingen.de