Ratingen. In den Stadtteilen Hösel und Eggerscheidt stehen in absehbarer Zeit zwei größere Straßenbaumaßnahmen an: die schon länger geplante Sanierung des Kreisverkehrs Bahnhofstraße am Knotenpunkt mit der Eggerscheidter Straße und der Heiligenhauser Straße sowie die Deckensanierung der Kreisstraße K31 auf den Abschnitten Eggerscheidter Straße und Zum Schwarzebruch. Beide Vorhaben sind beschlossen und laut der CDU sinnvoll. Die Fraktion möchte nun gemeinsam mit der Verwaltung dafür sorgen, dass sie gut vorbereitet und aufeinander abgestimmt umgesetzt werden.
“Wir wollen nicht bremsen, sondern mithelfen, dass das gut läuft. Zwei Maßnahmen auf zentralen Straßen brauchen eine kluge zeitliche Abstimmung und dafür ist jetzt der richtige Moment, die Planungen transparent zu machen”, sagt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Wie die Ratinger CDU mitteilt, ist der Kreisverkehr Bahnhofstraße haushaltsseitig längst eingeplant. Die Ausschreibung für die K31-Sanierung lief bereits im Juni 2025 und umfasst rund 1.520 Meter Fahrbahn sowie etwa 1.012 Meter Geh- und Radweg. Wie sensibel das Straßennetz in diesem Bereich ist, hat sich im Sommer 2025 gezeigt, als ein Wasserrohrbruch an der Hauptwasserleitung des Kreisverkehrs zu einer mehrtägigen Teilsperrung führte. Die Auswirkungen waren für Anwohner und Pendler spürbar.
Zusätzlich erhöhen Bauarbeiten im Bereich der August-Thyssen-Straße in Essen und der Ruhrtalbrücke derzeit schon die Verkehrsbelastung in den Ortsteilen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu wissen, wie die Maßnahmen zeitlich koordiniert werden. “Anwohner und Gewerbetreibende können sich auf Bauphasen gut einstellen – wenn sie frühzeitig informiert werden. Das ist das, worum es uns geht”, betont Tatjana Pfotenhauer, CDU-Ratsmitglied für Eggerscheidt und Hösel.
Die Fraktion hat die Verwaltung gebeten, den aktuellen Planungsstand zu beiden Maßnahmen darzustellen: Zeitplan, Vergabestand und Kosten. Außerdem wünscht sich die Fraktion für jede der beiden Maßnahmen ein Verkehrskonzept, das die Belange aller Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und den ÖPNV – berücksichtigt und dem Bezirksausschuss vor Baubeginn vorgelegt wird.
“Die Erfahrungen vom letzten Sommer zeigen, dass das Netz hier empfindlich reagiert. Mit guter Vorbereitung können wir solche Belastungen deutlich abfedern”, ergänzt Robin Langer, CDU-Ratsherr und Vorsitzender der CDU Hösel/Eggerscheidt. Michael Droste, CDU-Ratsherr für Hösel-Mitte, sieht die Anfrage als konstruktiven Beitrag: “Wir wollen, dass beide Vorhaben reibungslos laufen – für die Ortsteile und für die Verwaltung. Ein abgestimmter Plan ist dafür die beste Grundlage.”

