Ratingen | Am Europäischen Tag des Notrufs 112 lädt die Ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Mettmann zu einem besonderen Gottesdienst ein – als Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die in Krisen und Notfällen helfen. Der Gottesdienst findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 19 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Ratingen statt. Eingeladen sind Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Hilfsorganisationen – und ausdrücklich auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Solidarität zeigen oder einfach innehalten möchten.
Der 11. Februar ist europaweit bewusst gewählt: Im Datum „11.2.“ steckt die Notrufnummer 112, die in der EU als einheitliche Nummer für Notfälle gilt. Der Aktionstag soll daran erinnern, wie wichtig es ist, die 112 zu kennen – und im Ernstfall richtig zu handeln.
Im Mittelpunkt des Abends steht nicht ein „Festakt“, sondern ein Moment des Durchatmens: für diejenigen, die häufig als Erste an Unfallstellen sind, mit belastenden Situationen umgehen müssen oder im Einsatz Entscheidungen unter Zeitdruck treffen. Notfallseelsorge begleitet solche Lagen aus einer anderen Perspektive: Sie wird – wenn nötig – von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei hinzugezogen, um Betroffene, Angehörige und manchmal auch Einsatzkräfte zu stabilisieren, zu entlasten und in akuten Krisen Halt zu geben.
Organisiert wird der Gottesdienst durch den Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit. Wer sich angesprochen fühlt – ob in Uniform, im Ehrenamt oder als Bürgerin und Bürger – ist willkommen. Der Termin eignet sich auch für alle, die die Arbeit von Einsatzkräften und Notfallseelsorge bewusster wahrnehmen möchten: still, respektvoll und ohne große Hürden.

