Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium nahm in diesem Jahr zum ersten Mal bei "Jugend trainiert für Olympia" teil. Foto: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium

Ratingen. „Jugend trainiert für Olympia“ fand in diesem Jahr zum zweiten Mal im Sportpark Wedau in Duisburg statt. Neben Sportarten wie Leichtathletik, Tennis oder Fußball wurde auch die Sportart Triathlon angeboten. Alle Sportarten wurden parallel von morgens bis abends an verschiedenen Wettkampfstätten ausgeführt. Am Ende erfolgte eine gemeinsame Siegerehrung auf der VIP-Tribüne des MSV-Stadions.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium nahm in diesem Jahr zum ersten Mal in der Kategorie Triathlon mit einem Schulteam bestehend aus drei Mädchen und drei Jungen der Jahrgangsstufen 8 und 9 als Staffel teil.

Zunächst mussten von allen hintereinander 200m geschwommen werden. Hier kämpfte sich Karlotta Blodau durch, die ganz spontan für die verletzte Sophia Ngyuen eingesprungen war, und gab den Staffelstab anschließend an Béla Möller über. Es folgten Aileen Demirel, Dima Prätzel, Sarah Speckenbach und Jan Wirminghaus, der als Schwimmer des TV Ratingen sein Können unter Beweis stellte und einige Plätze gutmachen konnte.

Jan lief direkt vom Schwimmbad in die Wechselzone, von der aus Karlotta auf das Rad stieg, um als erste die drei Kliometer lange Wendepunktstrecke zu bewältigen. Diese musste von allen nacheinander gefahren werden. Hier konnten Béla, Aileen, Sarah, Jan und besonders Dima erneut einige Plätze gutmachen. Anschließend wurde auf die ein Kliometer lange Laufstrecke rund um das MSV-Stadion gewechselt. Obwohl die vorherigen Disziplinen den Schülerinnen und Schülern schon einiges abverlangt hatten, kämpften sie sich bei Temperaturen von fast 30°C durch.

„Es war sehr anstrengend, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr kommen wir wieder – vielleicht auch in anderen Sportarten.“, resümierten die DBG-ler. Dieses Jahr konnten sie den Wettkampf mit einem Top 10 Platz aller Mannschaften aus NRW abschließen. „Leider reicht die Platzierung nicht für eine Fahrt zum Finale nach Berlin, für das sich jeweils nur die Erstplatzierten jeder Sportart qualifizieren. Trotzdem hatten unsere Schülerinnen und Schüler sehr viel Spaß und haben gezeigt, was sportlich in ihnen steckt! Sie können richtig stolz auf sich sein.“, lobten die Lehrerinnen Chantal Gobrecht und Saskia Neumann, die ihr Team als Betreuerinnen unterstützten.