Historical Saint Peter’s church and the historical opera house at the center of Chemnitz city. The photo was taken on may 2022 at the square near to the opera house. The Saint Peter’s church is one of the famous church in saxony. Chemnitz is the cultural capital of the European Union for 2025. Bild: IStock
Historical Saint Peter’s church and the historical opera house at the center of Chemnitz city. The photo was taken on may 2022 at the square near to the opera house. The Saint Peter’s church is one of the famous church in saxony. Chemnitz is the cultural capital of the European Union for 2025. Bild: IStock

Ratingen | Der Kulturkreis Hösel lädt vom 15. bis 18. September zu einer Kulturreise nach Chemnitz ein, der Kulturhauptstadt Europas 2025. Angesprochen sind ausdrücklich nicht nur Mitglieder, sondern auch Interessierte, die den Kulturkreis und sein Programm kennenlernen möchten.


Warum gerade Chemnitz? Diese Frage mag sich mancher stellen, der mit der Stadt vor allem das Bild einer eher nüchternen Industriestadt verbindet. Genau dieses Bild will die Reise aufbrechen. Chemnitz, einst als „deutsches Manchester“ bekannt, steht für eine beeindruckende Industriegeschichte, für Textil-, Maschinen- und Fahrzeugbau, für die legendäre Auto Union mit Marken wie Audi und DKW, aber auch für urbanen Wandel, kulturelle Vielfalt und europäische Aufbruchsstimmung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben eine Stadt, die weit mehr ist als ein Industriestandort. Chemnitz gilt als sächsische „Stadt der Moderne“ und überrascht mit prachtvollen Gründerzeitvierteln, eindrucksvoller Industriearchitektur und gelungenen Umnutzungen historischer Fabrikgebäude. Besonders der Kaßberg, eines der größten zusammenhängenden Jugendstil- und Gründerzeitviertel Europas, zeigt die architektonische Strahlkraft der Stadt.

Zu den Höhepunkten der Reise zählt die Villa Esche von Henry van de Velde, ein Meisterwerk des Jugendstils und der frühen Moderne. Auch die Sammlung Gunzenhauser mit Werken von Otto Dix, Künstlern der „Brücke“ und weiteren Größen der klassischen Moderne steht auf dem Programm. Ein besonderer Blick gilt zudem dem neuen Karl Schmidt-Rottluff-Haus, das 2025 eröffnet wurde und einen wichtigen Ort des Expressionismus in Chemnitz markiert.

Die Reise führt außerdem nach Zwickau, wo Robert und Clara Schumann lebten und wirkten. Fachkundige Stadtführungen, gemeinsame Abendessen und komfortable Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel in Chemnitz runden das Programm ab.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind wegen der Platzreservierung bis spätestens 30. Juni möglich unter: kulturkreis-hoesel.de/?veranstaltung=9163