
Ratingen. Das Maler- und Lackiererhandwerk in Nordrhein-Westfalen stellt sich organisatorisch neu auf. Die bisherigen Landesinnungsverbände Nordrhein und Westfalen haben beschlossen, künftig gemeinsam als Maler- und Lackiererinnungsverband Nordrhein-Westfalen aufzutreten.
Der neue Verband wird – vorbehaltlich der ministeriellen Genehmigung – 48 Innungen mit rund 3.100 Innungsbetrieben vertreten. In Mettmann wird dieser Schritt positiv bewertet.
Obermeister Ralf Heinz Weber sieht darin eine wichtige Entwicklung für das Handwerk.
„Unsere Betriebe stehen vor großen Herausforderungen – vom Fachkräftemangel bis zu den
steigenden Anforderungen durch neue Technologien und nachhaltiges Bauen“, sagt Ralf Heinz Weber. „Ein gemeinsamer Landesinnungsverband stärkt das Handwerk und hilft, diese Themen noch besser anzugehen.“
Der Zusammenschluss ist das Ergebnis einer langjährigen engen Zusammenarbeit der beiden Verbände. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln und die Interessen des Maler- und
Lackiererhandwerks in Nordrhein-Westfalen künftig noch stärker zu vertreten. Für die Betriebe vor Ort bleibt die Rolle der regionalen Innungen dabei unverändert wichtig. Sie sind weiterhin die direkten Ansprechpartner für die Handwerksunternehmen.
„Die Innungen bleiben die zentrale Verbindung zu den Betrieben in der Region“, betont Ralf
Heinz Weber. „Der neue Landesinnungsverband sorgt gleichzeitig für mehr Gewicht bei
landesweiten Themen.“Zum Landesinnungsmeister des neuen Verbandes wurde Jörg Schmitz gewählt. Unter dem Leitmotiv „Zukunft entsteht gemeinsam“ will der Verband insbesondere Themen wie Fachkräftesicherung, Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung sowie nachhaltiges und energieeffizientes Bauen voranbringen.
