Sachkundiger Bürger für die CDU im Bezirksausschuss, Leon Puttkammer, Bild CDU Ratingen
Sachkundiger Bürger für die CDU im Bezirksausschuss, Leon Puttkammer, Bild CDU Ratingen

Ratingen | Im Bezirksausschuss Ratingen-Lintorf/Breitscheid ist am 25. Februar 2026 eine grundlegende Weiche für die Zukunft des Schulzentrums Lintorf gestellt worden. Mit breiter Zustimmung wurde der Weg für eine umfassende bauliche Weiterentwicklung des Areals inklusive der Sporthallen freigemacht. Grundlage ist die von der Verwaltung vorgelegte Beschlussvorlage (Vorlagen-Nr. 36/2026), die ein integriertes Gesamtkonzept für das gesamte Gelände vorsieht. Nach Angaben der CDU-Fraktion wurde die Vorlage im Zuständigkeitsbereich des Bürgermeisters erarbeitet, der weiterhin das Amt für Schulverwaltung und Sport verantwortet.


Die CDU bewertet den Beschluss als klares Signal für Investitionen in Bildung, Sport und Lebensqualität. Fraktionsvorsitzender Stefan Heins betont den langfristigen Charakter der Entscheidung: „Wir reden hier nicht nur über Gebäude, sondern über Zukunft. Diese Vorlage ist inhaltlich und konzeptionell überzeugend. Sie zeigt, wie man ein gewachsenes Schulzentrum nicht nur saniert, sondern ganzheitlich weiterentwickelt – als Sport- und Lernlandschaft im Stadtteil. Wer heute in moderne Bildungs- und Sportinfrastruktur investiert, stärkt unsere Stadt langfristig – pädagogisch, sozial und wirtschaftlich.“

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht laut CDU die empfohlene Vorzugsvariante der Entwicklungsstudie: der Neubau moderner Sporthallen, eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Freiraumgestaltung, klarer Wegeführung und verkehrlicher Neuordnung. Die Umsetzung soll abschnittsweise erfolgen, damit Schulbetrieb und Vereinssport während der Bauphasen durchgängig möglich bleiben.

Die CDU-Fraktion verweist darauf, dass das Konzept bewusst nicht auf kurzfristige Reparaturen, sondern auf eine nachhaltige Neubau-Lösung mit langfristiger Perspektive setzt. Eine reine Sanierung stoße funktional und energetisch an Grenzen und biete zudem eine deutlich geringere Nutzungsdauer. Der Neubau verspreche demgegenüber Vorteile bei Betriebs- und Energiekosten und schaffe Planungssicherheit.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Thrun, zugleich Vorsitzender der CDU Lintorf/Breitscheid, sieht die Entscheidung eingebettet in die dynamische Entwicklung des Stadtteils: „Lintorf entwickelt sich dynamisch. Mit neuer Grundschule, KiTa und weiteren Projekten entsteht hier ein starkes Bildungszentrum. Es ist folgerichtig, auch die Sportinfrastruktur auf ein modernes Fundament zu stellen. Das ist ein klares Bekenntnis zum Bildungsstandort und zu unseren Vereinen.“

Die zugrunde liegende Entwicklungsstudie verfolgt nach Darstellung der CDU einen ganzheitlichen Ansatz: Schulgebäude, Sportflächen, Freiräume und Verkehrsführung sollen als zusammenhängendes Konzept gedacht werden. Ziel sei ein offener, grüner Campus mit hoher Aufenthaltsqualität, eine „Sport- und Lernlandschaft im Stadtteil“, die über die reine Funktion hinaus Identität stifte.

Auch Leon Puttkammer, sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion im Bezirksausschuss Lintorf/Breitscheid, hebt den Entstehungsprozess der Studie hervor und verbindet ihn mit einem haushaltspolitischen Argument: „Die Studie ist das Ergebnis eines fachlich fundierten und dezernatsübergreifenden Prozesses. Mit der klaren Vorzugsvariante bekommt das Schulzentrum Lintorf eine langfristig tragfähige Perspektive. Wer heute in Qualität investiert, vermeidet morgen hohe Folgekosten – das ist verantwortungsvolle Haushaltspolitik.“

Mit dem Beschluss ist aus Sicht der CDU der politische Grundstein gelegt. Die notwendigen Haushaltsmittel sollen im Doppelhaushalt 2026/2027 mit Sperrvermerk veranschlagt werden, sodass vor der finalen Umsetzung ein gesonderter Baubeschluss erfolgt. Für die CDU-Fraktion steht damit fest: Das Schulzentrum Lintorf soll nicht nur modernisiert, sondern zukunftsfest weiterentwickelt werden – für Schülerinnen und Schüler, Vereine und den Stadtteil insgesamt.