Verwaltungszentrale Rathaus Ratingen mit Ratstrakt, Bild: Alexander Heinz
Verwaltungszentrale Rathaus Ratingen mit Ratstrakt, Bild: Alexander Heinz

Ratingen (FG) | Die Weichen für die Beigeordnetenwahl in der Sitzung des Stadtrates am 14. April sind richtig gestellt. Bürgermeister Patrick Anders hat dem Stadtrat und der interessierten Öffentlichkeit jetzt seine eindeutige Empfehlung vorgelegt, die Verantwortung für die mit vielfältigen Außenwirkungen äußerst wichtigen Zuständigkeitsbereiche Kinder, Jugend, Familien sowie Schulen und Sport und zusätzlich für zentrale Querschnittsaufgaben der Stadtverwaltung (Personal und Organisation) in die verantwortlichen Hände der langjährigen Jugendamtsleiterin und amtierenden Interimsdezernentin Sabine Klocke zu legen.


Breite Zustimmungsbasis für die Empfehlungen des Bürgermeisters

Schon die vorangehende Empfehlung des Bürgermeisters, für das öffentlich ausgeschriebene Beigeordnetendezernat derart wichtige Aufgaben zu bündeln, fanden im Dezember breite Zustimmung im Stadtrat. Dabei war allen die Bedeutung klar, gilt es doch, die politisch breit getragene, ausdrücklich auch von politischen Wettbewerbern anerkannte, sehr gute Arbeit von Patrick Anders fortzusetzen, die er seit 2021 in seiner Funktion als Schul- und Sportdezernent für die Stadt Ratingen überzeugend geleistet hat. Diese Herkulesaufgabe kann er sich als Bürgermeister mit Verantwortung für die Gesamtverwaltung aber unmöglich noch zusätzlich vornehmen. Die Gesamtsteuerung würde dann absehbar zu kurz kommen, wenn das Ringen um die besten Lösungsansätze zum Beispiel für Schul-, OGS-, KiTa- oder Sportneubauten und Modernisierungen einfach und schlicht sehr viel Detailarbeit und damit Zeit kosten wird. Für alle kundigen Insider und Ratsmitglieder naheliegend ist daher das Zusammenführen der Aufgaben Schulen und Sport mit den sehr vielfältigen Aufgaben der Jugendamtsverwaltung jetzt wieder in einem Beigeordnetendezernat.

Herkulesaufgaben für Sabine Klocke

Ein persönliches Vertrauensvotum von Bürgermeister Patrick Anders für das herausragende Engagement und die Fachkompetenz von Sabine Klocke kommt in der von ihm vorgeschlagenen Übertragung der intern überaus wichtigen Querschnittsaufgaben der Verwaltungsorganisation und des Personalmanagements zum Ausdruck. Auf die Bewerberin um dieses Beigeordnetenamt kommt also sehr viel mehr als ein normaler Achtstundenarbeitstag zu. Das war aber auch in den letzten Jahren nie der Maßstab, an dem Sabine Klocke ihren stets sehr hohen persönlichen Einsatz in der Jugendamtsleitung gemessen hat. Dies und die ersten bestandenen Bewähungsproben als Interimsdezernenten wissen alle Ratsmitglieder sehr zu schätzen. Für die als sicher verhersagbare Wahl von Sabine Klocke zur Beigeordneten der Stadt Ratingen gilt daher: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!