Einfahrt für KFZ verboten, Bild: Alexander Heinz
Einfahrt für KFZ verboten, Bild: Alexander Heinz

Ratingen | Am Hölenderweg in Eggerscheidt geht es nicht um ein großes Verkehrsdrama, sondern um eine jener kleinen Gefahrenstellen, die im Alltag schnell übersehen werden, bis doch einmal etwas passiert. Genau das möchten Anwohnerinnen und Anwohner offenbar vermeiden. Sie haben darauf hingewiesen, dass die Einbahnstraßenregelung auf dem Abschnitt zwischen Heckenweg und Zu den Höfen nicht immer beachtet wird.


Der Hölenderweg ist in diesem Bereich als Einbahnstraße ausgewiesen. Für den Radverkehr ist die Gegenrichtung ausdrücklich freigegeben. Gerade deshalb kommt es darauf an, dass Autofahrerinnen und Autofahrer die Regelung eindeutig erkennen und einhalten. Nach Hinweisen aus der Nachbarschaft kommt es vor allem im Bereich der Gaststätte „Kessel am Pött“ gelegentlich dazu, dass Kraftfahrzeuge entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in den Abschnitt einfahren. Für Radfahrende, die dort legal entgegenkommen dürfen, und für Fußgänger kann das schnell unübersichtlich werden.

Der Bereich ist ein typischer Wohnweg. Kinder fahren dort mit dem Rad, Familien gehen spazieren, Anlieger nutzen die Straße täglich. Es ist also ein Ort, an dem Verkehr nicht nur funktionieren, sondern auch berechenbar sein muss. Aus Bürgersicht geht es deshalb um eine einfache Frage: Sind die vorhandenen Schilder gut genug sichtbar, oder braucht es bessere Hinweise?

Die Politik hat die Hinweise nun aufgegriffen und die Verwaltung gebeten, die Situation vor Ort zu prüfen. Dabei soll es um Standort, Größe und Sichtbarkeit der vorhandenen Beschilderung gehen. Auch ergänzende Fahrbahnmarkierungen könnten eine Möglichkeit sein, die Einbahnstraßenregelung klarer zu machen. Zudem soll die Parksituation im Bereich mit betrachtet werden, weil abgestellte Fahrzeuge die Wahrnehmung von Schildern oder die Übersichtlichkeit zusätzlich beeinträchtigen können.

Auch stichprobenartige Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst stehen als mögliche Maßnahme im Raum. Nicht als große Aktion, sondern als gelegentliche Präsenz, die daran erinnert, dass die Regelung gilt.

Am Ende geht es um eine vorsorgliche Verbesserung, bevor aus einem Ärgernis ein Unfall wird. Das Ergebnis der Prüfung soll dem Bezirksausschuss Hösel/Eggerscheidt vorgelegt werden.