Ratingen | Wanderungen führen häufig einander wildfremde Menschen zusammen – so auch dieses Mal. Am vergangenen Sonntagvormittag trafen sich 25 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Mitglieder und Nichtmitglieder) bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zur ersten Winterwanderung des Kulturkreises Hösel. Gestartet wurde am Reitstall an der Straße „In den Höfen“.
Organisator Bernd Sonnborn (im Bild rechts) hatte eine Strecke entlang des Sondersbaches und anschließend durch das Naturschutzgebiet Angertal ausgewählt. Es ging auf einem Weg oberhalb der Anger bis zum ehemaligen Rittergut Haus Anger.
Unterwegs im Angertal
Zurück führte die Wanderung über einen Teil des Ratinger Kunstwegs entlang der Anger. Hier erläuterte Edzard Traumann, Mitglied des Vorstandes, das am Rand des Weges auf einem Hügel stehende Kunstwerk „Mann im Hirschgeweih“ von Stephan Balkenhol. Außerdem berichtete er über die interessante Entstehung des Ratinger Kunstwegs, der vielen Ratinger Bürgerinnen und Bürgern nicht bekannt ist.
Der Kunstweg in Ratingen entstand im Rahmen der Regionale EUROGA 2002plus und ist eingebettet in ein internationales Projekt, das die Natur- und Kulturlandschaften des Rhein-Maas-Gebiets verbindet.
Ausklang im „Zum Jakob“
Nach etwa zwei Stunden endete die Wanderung, und die Gruppe kehrte im Restaurant „Zum Jakob“ in Hösel ein, um sich dort mit italienischen Speisen verwöhnen zu lassen. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche und sammelten Anregungen für weitere Wanderungen.
Die Co-Vorsitzende des Kulturkreises, Martina Lüdeke, beantwortete zudem viele Fragen zu den weiteren ansprechenden Veranstaltungen des Kulturkreises im ersten Halbjahr (siehe auch: kulturkreis-hoesel.de/programm). Nach 16 Uhr gingen die letzten Teilnehmer zufrieden nach Hause. „Da capo al fine“ war das einhellige Urteil. Sollen sie haben.

