Viele neue Bäume wurden gepflanzt. Symbolfoto: Pixabay

Velbert. Etwa 200 neue Bäume gibt es seit letzter Woche auf dem Senderberg in Velbert-Langenberg. Gepflanzt wurden sie von Bürgermeister Dirk Lukrafka zusammen mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen der Langenberger Schulen sowie Mitgliedern des Jugendparlamentes.

„Es ist großartig, wie engagiert die Kinder und Jugendlichen heute dabei waren und wie viel Wissen sie über die wichtigen Themen Klima- und Umweltschutz mitbringen“, zeigte sich Bürgermeister Dirk Lukrafka beeindruckt.

Die Bäume, jeweils 50 junge Rotbuchen, Roteichen, Winterlinden und Esskastanien, wurden von Forstwirt Peter Tunecke von den Technischen Betrieben Velbert (TBV) ausgewählt: „Wir setzen auf unterschiedliche standortgerechte Baumarten in gruppenweiser Mischung. Wir hoffen, dass sich so der neu aufbauende Wald besser an künftig geänderte Klimaverhältnisse anpassen kann. Die Mischung soll die Widerstandskraft erhöhen. Das Einbringen von Bäumen mit Pfahlwurzeln, wie beispielsweise Roteichen, soll Wasservorräte in tieferen Bodenschichten erreichen. So kann eine Anpassung auch an eine ausgeprägte Sommertrockenheit, wie sie auch die Velberter Wälder immer häufiger erleben, erfolgen.“

Neben Peter Tunecke und seinem Team begleitete auch der städtische Klimaanpassungsmanager Thomas Geißler die Aktion und sprach mit den Gästen über die Wichtigkeit des Ökosystems Wald, das nicht nur wichtig als Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten oder für die CO2-Bindung sei. „Wälder verbessern auch die Luftqualität und können ausgleichend auf das Klima wirken indem sie beispielsweise Temperaturspitzen abmildern“, betont Geißler.