Bei der Podiumsdiskussion stellten sich sieben Velberter Lokalpolitiker den Fragen der NEG-Schüler. Foto: privat

Velbert. „Demokratie live erleben“ konnten jetzt rund 150 Schülerinnen und Schüler am Nikolaus-Ehlen-Gymnasium in Velbert. Die Oberstufe hatte Lokalpolitiker in die Schulaula eingeladen und um Meinungsaustausch gebeten.


Sieben Politikerinnen und Politiker aus der Kommunalpolitik Velbert waren der NEG-Einladung gefolgt: Nico Schmidt (CDU), Esther Kanschat (Bündnis 90/Die Grünen), Shamail Arshad (SPD), August-Friedrich Tonscheid (Velbert anders), Frank Höschler (UVB), Alexander Dürkopp (FDP) und Cem Demircan (Velbert gemeinsam) nahmen auf dem Podium Platz und stellten sich den Schülerfragen.

Die Themen der Diskussion waren gemeinsam mit der Schülervertretung gewählt worden. Es ging um Bildung, die Attraktivität der Innenstadt von Velbert und den Freizeitwert der Stadt. Dabei hatten die Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q2 Gelegenheit, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und die unterschiedlichen politischen Standpunkte zu erfahren.

Die Lokalpolitiker mussten zu zentralen Fragen Stellung beziehen. Im Fokus: die Wiederbelebung der Fußgängerzone, die Entwicklung der Stadt-Galerie und des Hertie-Geländes, die Attraktivitätssteigerung der Unterstadt sowie die Digitalisierung an den Schulen.

Spannend war es für die Schüler zu erkennen, dass die Antworten nicht immer einheitlich und zudem komplex ausfielen. Dass etwa der Einfluss auf die Wiederbelebung der Stadt-Galerie von Seiten der Kommunalpolitik nur gering ist, weil das Einkaufszentrum von einem privaten Investor betrieben wird.

„Die Podiumsdiskussion war eine großartige Veranstaltung und zeigte einmal mehr, wie wichtig der Austausch zwischen Jugendlichen und Politikern ist – denn nur durch Gespräche und Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern kann die Politik Lösungen finden, die die Stadt und ihre Einwohner nach vorne bringen“, so Schulleiter Conrad Aust. Zudem leiste das Format einen wesentlichen Beitrag zu Demokratiebildung, da die Schüler mit den politischen Akteuren direkt in Kontakt kommen und die unterschiedlichen oder übereinstimmenden Ansichten kennenlernen.

Alle Schülerinnen und Schüler, die an der Diskussion teilgenommen haben, dürfen am 14. September wählen gehen. Die Diskussion dabei, sich selbst eine Meinung zu bilden und eine begründete Wahlentscheidung treffen zu können.

„Wir freuen uns jetzt schon auf weitere regelmäßige Events dieser Art und danken den politischen Gästen für Ihr Kommen und den Oberstufenschülerinnen und -Schülern für ihre Aufmerksamkeit und ihr Engagement in den Diskussionsrunden“, erklärt Aust.