Blick in die Schaltzentrale des ehemaligen Regierungsbunkers in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Foto: Pixabay

Velbert. Der Bergische Geschichtsverein Abteilung Velbert-Hardenberg hat eine Tagesexkursion ins Ahrtal unternommen. Ziel der Reise war die Dokumentationsstätte Regierungsbunker Ahrweiler. 


Der Bunker entstand unter Federführung des Bundesinnenministeriums und unter großer Geheimhaltung in den Jahren 1960 bis 1972. Er war insbesondere für die zivilen Behörden aus der damaligen Bundeshauptstadt Bonn bestimmt und sollte der deutschen Bundesregierung als Ausweichsitz und unterirdische Führungsanlage im Verteidigungsfall dienen.

Nach Ende des Kalten Krieges wurde die Anlage aus Kostengründen Ende der 1990er Jahre stillgelegt und später entkernt. Im Jahr 2008 öffnete der Bunker dann seine –atombombensicheren – Tore als Museum.

Die Velberter Reisegruppe unter der Leitung von Vorstandsmitglied Dirk Hödtke wurde von Mitgliedern des Heimatvereins “Alt-Ahrweiler” in einer circa zweistündigen Bunkerführung durch eine unterirdische Welt geführt, die noch bis vor Kurzem strengster Geheimhaltung unterlag.

Nach der Führung kehrte die Reisegruppe in der örtlichen Gastronomie ein, wo die Exkursion vor Antritt der Heimreise mit dem Bus ihren Ausklang fand.

Über den Bergischen Geschichtsverein

Der BGV-VH ist eine von 15 Unterabteilungen des Bergischen Geschichtsvereins e.V. (Gesamtverein) mit Sitz in Wuppertal. Ziel des Vereins ist die Erforschung der Geschichte des Bergischen Landes und der mit ihm geschichtlich verbundenen Nachbargebiete, mit dem Schwerpunkt der Geschichte von Velbert, Langenberg und Neviges. Den Mitgliedern werden Vorträge, Veröffentlichungen, Besichtigungen, Tagesexkursionen und mehrtägige Studienfahrten geboten. Der Verein hat circa 200 Mitglieder.

Näheres unter: www.bgv-velbert-hardenberg.de.