Intrige und Täuschung - der "Weibsteufel" hält für die Zuschauer überraschende Wendungen bereit. Foto: Kulturloewen/Oliver Mengedoht
Intrige und Täuschung - der "Weibsteufel" hält für die Zuschauer überraschende Wendungen bereit. Foto: Kulturloewen/Oliver Mengedoht

Velbert. Das Drama „Der Weibsteufel“, ist am Sonntag, 4. Juli 2021, ab 18 Uhr in der Vorburg von Schloss Hardenberg zu sehen. Die Koproduktion des Theater „glassbooth“ und des Theaters im Depot Dortmund wird präsentiert von den „Kulturloewen“ Velbert.

„Der Weibsteufel“ ist ein Drama von Karl Schönherr, welches in der Inszenierung von Jens Dörnheim ins Ruhrgebiet verlegt und die mundartliche (bayerische) Textvorlage von ihm in raues Deutsch umgeschrieben wurde. Mit dem Stück, welches im Ersten Weltkrieg spielt, feierte das Theater sein 15-jähriges Jubiläum und wurde damit als einziges Ensemble in NRW zu den Heidelberger Theatertagen 2019 eingeladen.

In dem Stück geht es um einen Schmuggler, der seine Frau darauf ansetzt, dem Leutnant schöne Augen zu machen, damit dieser ihn nicht überführt. Der Schmuggler gilt als verdächtig, mit den „Roten“ im Bunde zu stehen und sie mit Waren und Waffen zu versorgen – ein gefundenes Fressen für den Leutnant, der in der Verhaftung seine Karrierechance wittert. Doch er hat nicht mit den Verführungskünsten des „Weibsteufels“ gerechnet…

Die Geschichte ist Stoff für das klassische Drama und nervenzerfetzenden Psychothriller zugleich: läuft es doch wie bei einer Tragödie unaufhaltsam auf das düstere Ende zu. Dabei ist es nicht das Schicksal, sondern es sind die Menschen, die sich selbst in ihren Intrigen verstricken.

Den Link zum Ticketverkauf und alle weiteren Informationensind zu finden unter www.kulturloewen.de.