
Velbert. Am Mittwoch, 4. November, um 19 Uhr wird die Kirche St. Joseph zum „Red Wednesday“ von innen vollständig in rotes Licht getaucht. Die Initiative macht mit rot beleuchteten Wahrzeichen auf hristenverfolgung weltweit aufmerksam.
„Rot – die Farbe des Blutes. Die Farbe des Martyriums. Und an diesem Abend ein sichtbares Zeichen für Millionen Christen weltweit, die wegen ihres Glaubens verfolgt, bedroht oder unterdrückt werden“, so die Idee hinter der Kampagne, die jedes Jahr in vielen Kirchen weltweit umgesetzt wird.
In Velbert feiert die Gemeinde inmitten des roten Kirchenraumes eine eucharistische Andacht. „Im Blick stehen die Schwestern und Brüder im Glauben, deren Alltag von Gewalt, Vertreibung, Gefängnis, Ausgrenzung und Angst geprägt ist. Ihre Namen und ihre Schicksale sollen nicht vergessen werden“, heißt es in der Ankündigung.
Während hierzulande der christliche Glaube frei gelebt werden kann, kostet er Menschen an anderen Orten der Welt Mut und manchmal sogar das Leben. Und hier setzt der Red Wednesday der päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ an. Die Initiative lädt dazu ein, „nicht wegzusehen, sondern sich im Gebet mit den leidenden Christen weltweit zu verbinden“.

