Velbert. „Durch Raum und Zeit“ lautete der Titel des Schulkonzerts, bei dem rund 60 Akteure ein Programm präsentierten, das ihr Publikum auf eine Reise durch den Raum und die Zeit mitnahm – und am Ende vollauf begeisterte.
Zu Klängen der Titelmelodie von Raumschiff Enterprise begrüßte Susanne Ottner in ihrer Rolle als Konzertleiterin und Dirigentin das Publikum im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Langenberg.
Das Programm gestalteten die verschiedenen Schulchöre. Darunter der Projektchor bestehend aus Eltern, Ehemaligen, Schüler und Lehrern, die an ausgewählten Wochenenden miteinander proben. Außerdem der Pausenchor, mit Schülern und Lehrern, die sich während der Schulpausen zum Singen treffen, und der Musik-Q1-Kurs. Alle Gruppen stehen unter der Leitung von Susanne Ottner.
Die Chöre und Solisten traten abwechselnd auf und wurden meist von Juliane Simon (10a) am Klavier begleitet.
Aliah Stamm aus der Q1 führte mit viel Charme selbstbewusst durch das Programm, überraschte sogar mit einer eigenen gesanglichen Interpretation zu Nenas „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ begleitet von Susanne Ottner am Klavier. Ihre Darbietung rührte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit wahren Gänsehautmomenten.
Burhan Smailagic (10a, Gesang) und Henri Beugré (EF, Klavier) sorgten ebenfalls für Begeisterungsstürme, als sie im feinen Anzug mit Fliege „Fly me to the moon“ charmant und weltmännisch intonierten.
Henri Beugré stellte seine musikalische Vielseitigkeit im argentinischen Akkordeonstück „Kilómetro once“ unter Beweis. Auch Publikumsliebling Rüdiger Utke begeisterte wieder mit seiner sonoren Stimme zur Gitarre, diesmal mit dem Stück „Calm after the Storm“.
Alle von den Chören präsentierten Lieder orientierten sich am Konzertmotto und entführten das Publikum in den Weltraum zu fernen Galaxien, wie etwa Peter Schillings „Major Tom“ und Andreas Bouranis „Astronaut“. Auf Englisch ging es mit den Beatles, „Across the Universe“, und dem Jazzstück „Blue Moon“ und „Stargazing“ zu den Sternen.
In der zweiten Konzerthälfte ging es dann in erster Linie um die “Zeit”. Mit Klassikern wie „One moment in time“ von Whitney Houston bis hin zur Gegenwart mit dem Lied „Sapphire“ von Ed Sheeran.
Für das Publikum gab es bei diesem Lied die berühmt-berüchtigte Mitmach-Überraschung. Sie habe den indischen Tanz schon ein wenig abgespeckt, da man im Sitzen ja so schlecht die Hüfte bewegen könne, verriet Susanne Ottner. Dafür konnte sie ihrem Publikum die Armbewegungen zu den indischen Klängen schnell beibringen.
Mit „Wer hat an der Uhr gedreht“ schickte sie das Publikum dann nach Hause mit den Abschlussliedzeilen: „Heute ist nicht alle Tage. Wir kommen wieder, keine Frage!“, und dankte den vielen Mitwirkenden, etwa 60 Sänger, Sängerinnen, Solisten und Helferinnen und Helfern bei Bühnendekoration sowie Licht- und Tontechnik.


