Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim gemeinsamen Fastenbrechen. Foto: privat

Velbert. Der IGMG-Ortsverein Velbert hat ein gemeinsames Fastenbrechen (arabisch “Iftar”) veranstaltet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Religionsgemeinschaften und Vereinen folgten der Einladung und kamen in einer geselligen Runde zusammen. 


Zu den Gästen zählten unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin, Esther Kanschat, die stellvertretende Vorsitzende der Velberter DITIB-Gemeinde, Gülzade Kaplan, der Vorsitzende des Türkischen Kulturvereins, Ahmet Özdemir, der Vorsitzende der Bosnischen Moscheegemeinde, Elvir Kovacevic, sowie der Sekretär des IGMG-Regionalverbands Düsseldorf, Muhammed Demirtaş.

Die Speisen für das Iftar wurden traditionell von der Frauengemeinschaft der Velberter IGMG-Moschee vorbereitet. In geselliger Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch über gesellschaftliche Themen sowie über die Bedeutung von Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt.

Zum Hintergrund: Was ist „Iftar“?

Unter dem Begriff Iftar versteht man das tägliche Fastenbrechen im Islam während des Fastenmonats Ramadan. Es findet exakt zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs statt. Über die religiöse Bedeutung hinaus ist das Iftar vor allem ein soziales Ereignis: Man kommt in der Gemeinschaft zusammen, teilt Mahlzeiten und lädt oft auch Nachbarn sowie Vertreter des öffentlichen Lebens ein, um den Dialog und das Miteinander zu stärken.

Gemeinsame Iftar-Veranstaltungen während des Ramadan bringen Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe zusammen. Sie stehen für Begegnung, Solidarität und den Austausch innerhalb der Stadtgesellschaft.